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so ticken Journalisten im Film

Journalismus im Dreieck: Nachrichtenfieber (Broadcast News, 1987)

So eine Nachrichtenredaktion ist ein kleines Universum für sich: Berufsauffassungen prallen aufeinander, Egos kollidieren, und obendrein wirken kosmische Fliehkräfte. James L. Brooks Nachrichtenfieber ist unterhaltsamer Anschauungsunterricht.

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Rohrpost aus der Zukunft: EWE (2011, Kurzfilm)

„Your Brother is watching you. But you are watching, too.“ Im Kurzfilm EWE ist die Überwachung allgegenwärtig. Mehr noch: Die Menschen in diesem Staat sind in diesem Apparat voll eingebunden. Der anfängliche Widerstand ist verebbt, die Gesellschaft hat sich an die Kameras gewöhnt. Auch der Journalist Nicolai hat sich mit dieser Art von Leben arrangiert…

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Pixel-Journalisten #2: Jade aus Beyond Good and Evil (2003)

Eine Fotojournalistin und ihr Schweine-Sidekick nehmen es mit einer Alienverschwörung auf. Das ist der Stoff, aus dem Kritikerlieblinge gemacht sind – und Futter für eine neue Folge Pixel-Journalisten. Heute: Jade aus Beyond Good and Evil.

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Verdeckte Recherche mit Nellie Bly: 10 Days in a Madhouse (2015)

Nellie Bly war eine journalistische Pionierin. Nicht nur, weil sie erfolgreich als Reporterin arbeitete, in einer Zeit, in der Frauen vielerorts nicht mal uneingeschränkten Zugang zur Bildung besaßen. Mit ihren Enthüllungen über die unhaltbaren Zustände in einer New Yorker Nervenheilanstalt machte sie eine neue Form des investigativen Journalismus populär – die der verdeckten Recherche. 10 Days in a Madhouse erzählt ihre Geschichte.

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Aus der Favela in die Freiheit: Buscapé aus City of God (2002)

Die Presse als Ausweg aus der Armut: Buscapé wächst in einem Elendsviertel Rio de Janerios auf. Während seine Jugendfreunde der Verlockung nach schnellem Geld erliegen, behält der Heranwachsende die Bodenhaftung. Behilflich ist dabei sein Berufswunsch: Buscapé träumt davon, ein Fotograf zu sein.

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Pakulas paranoide Antithese: Zeuge einer Verschwörung (1974)

Ein Journalist ohne echte Chance: In Alan J. Pakulas zweitem Teil seiner berühmten Paranoia-Trilogie jagt der Lokalreporter Joseph Frady der ominösen Parallax Corporation hinterher, von der er glaubt, sie stehe mit dem Mord an einem Senator in Verbindung. Die Recherche wird zur Sisyphosaufgabe. Frady ist zwar Zeuge einer Verschwörung, doch es gelingt ihm nicht, die Hintermänner in die Öffentlichkeit zu zerren. Damit ist The Parallax View, wie der Film im Original heißt, die Antithese zu Pakulas Die Unbestechlichen.

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Pixel-Journalisten #1: Maggie Robbins aus The Dig (1995)

Journalistinnen und Journalisten in Filmen, schön und gut. Aber was ist mit der berichtenden Zunft in Videospielen? Wer sich diese Frage schon immer gestellt hat – in der Serie Pixel-Journalisten werfen wir das Schlaglicht auf Spielfiguren und NPCs mit Presseausweis sowie Titel, die einen Einblick in journalistische Arbeit vermitteln. Den Anfang macht Maggie Robbins aus dem LucasArts-Klassiker The Dig.

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Liebesgrüße aus Laos: Operation Comeback (1983)

Operation Comeback John Everingham Laos

Beruhend auf einer wahren Geschichte: Nach Jahren des Bürgerkrieges und der Destabilisierung durch US-amerikanische Bombardements haben kommunistische Kräfte Laos übernommen. Die Pathet-Lao schotten die junge Volksrepublik von der restlichen Welt ab. 1978 weisen die neuen Machthaber den australischen Journalisten John Everingham aus, der seine Geliebte Keo zurücklassen muss. Weil keine Hoffnung auf Ausreisefreiheit besteht, entschließt sich Everingham dazu, sie in einer wagemutigen Tauch- und Nebelaktion außer Landes zu schmuggeln. Seine sehr persönliche Rettungsmission ist der Aufhänger für Hall Bartletts (Die Möwe Jonathan) letzte Regiearbeit Operation Comeback.

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Zwischen Leichen und Langeweile: Kandahar Journals (2017)

Können die Bilder eines Kriegsfotografen die Realität des Krieges greifbar machen? 2006 reist der kanadische Fotojournalist Louie Palu  in die afghanische Provinz Kandahar, um den Kampf gegen die Taliban zu dokumentieren. In Kandahar Journals arbeitet der Reporter die seelischen Wunden auf, die er in fünf Jahren Fronteinsatz erlitten hat.

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Im Namen der Einschaltquote: Citizen Verdict (2003)

Ob Doku-Fiction à la Barbara Salesch oder echte Prozesse, live in die Wohnzimmer übertragen – in den 1990er- und 2000er-Jahren war Gerichts-TV ein Quotenbringer. Häufig unter dem Vorwand moralischer Wertevermittlung inszeniert, zielte das Genre nicht selten auf die Befriedigung voyeuristischer Bedürfnisse ab. Der Fernsehfilm Citizen Verdict treibt dieses Motiv auf die Spitze: Was wäre, wenn die Rechtsprechung den Spielregeln interaktiver Samstagabend-Unterhaltung unterläge?

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