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so ticken Journalisten im Film

Tag: Kriegsreporter (Page 1 of 2)

Ohne Worte #2: President McKinley’s Inspection of Camp Wikoff (1898)

Der spanische-amerikanische Krieg als Kick-off für den Journalistenfilm: Die Bilder lernen laufen und die Medien sind mittendrin. Ein Zeitungsfotograf scheitert bei dem Versuch, den Tross von US-Präsident William McKinley während eines Truppenbesuch abzulichten. Mit seinem komödiantischen Anstrich begeisterte der Stummfilm-Clip President McKinley’s Inspection of Camp Wikoff sein Publikum – Folge #2 von Ohne Worte, der Serie über Journalistenstummfilme.

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Fall auf Knall: The Bang Bang Club (2010)

In den Gassen der Townships tobt der Mob. Schüsse peitschen durch die Luft. Auf den Straßen brennen Autos – und Menschen. Vier junge Berichterstatter sind mittendrin statt nur dabei: sie halten die südafrikanischen Exzesse mit ihren Kameras für die Weltöffentlichkeit fest. Das Quartett schreibt als The Bang Bang Club Fotogeschichte. Der gleichnamige Film zollt den knipsenden Teufelskerlen Respekt. Doch verglichen mit den großen Klassikern des Genres ist The Bang Bang Club die Platzpatrone unter den Kriegsreporterfilmen. Knallt ordentlich. Geht aber nicht unter die Haut.

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Journalistenfilme.de – der Podcast #3: Hunting Party

Simon Hunt ist abgebrannt: Der gefallene Krisenjournalist (gespielt von Richard Gere, siehe auch The Mothman Prophecies) möchte die Nachkriegswirren im ehemaligen Jugoslawien nutzen, um den Kriegsverbrecher „Fuchs“ dingfest zu machen. Tatsächlich kommen er und seine Kollegen Duck (Terrance Howard) und Benjamin (Jesse Eisenberg) sehr nahe an den Gesuchten heran. Doch sie müssen feststellen, dass die Weltöffentlichkeit hat kein ernsthaftes Interesse daran hat, den „Fuchs“ zu fangen. Ein Skandal, der sich so – oder besser: so ähnlich – zugetragen hat. Doch Hunting Party weiß mit seiner wahren Begebenheit nicht viel anzufangen. Warum das so ist, bespricht Patrick mit seinen Podgästen David und Tobi – in Folge 3 von journalistenfilme.de – der Podcast.

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Plötzlich Kriegsreporterin: Kim Baker in Whiskey Tango Foxtrot (2016)

Wen interessiert schon Afghanistan, wenn es Saddam an den Kragen geht? Die USA ziehen gegen den Irak in den Krieg – und der Pressetross zieht mit. Weil man den Hindukusch nicht gänzlich vernachlässigen kann – schließlich bleiben die Vereinigten Staaten in Afghanistan stationiert – werden  ein paar abkömmliche Journalisten benötigt, die von dort berichten. Abkömmlich heißt: unverheiratet und ohne Kinder. Damit auch ja niemand hinterher klagt. Nachrichtentexterin Kim Baker (Tina Fey) aus Whiskey Tango Foxtrot passt in dieses Beuteschema. Ohne zu wissen, worauf sie sich eigentlich einlässt, meldet sich die Frau auf der Suche nach sich selbst freiwillig: „Jetzt bin ich wohl Kriegsberichterstatterin.“

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Mason Weaver aus Kong: Skull Island (2017) – Die weiße Frau mit dem Fotoapparat

Affentheater auf journalistenfilme.de: Aktuell macht König Kong die Lichtspielhäuser unsicher. Augenzeugin ist die Fotojournalistin Mason Weaver – sie begleitet die Expedition nach Skull Island. Ursprünglich mit einem festen Arbeitsauftrag. Am Ende wandelt sie „nur“ auf den Spuren von Fay Wray, Jessica Lange und Naomi Watts, indem sie sich als „Weiße Frau light“ entpuppt.

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Die besten Journalistenfilme: Die Top 10 der Top 10-Listen

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Der beste Journalistenfilm aller Zeiten? Ganz klar, Die Unbestechlichen. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Wer mehrere Top 10-Listen zu einem Thema abgleicht, bekommt immerhin ein Gespür dafür, welche Filme ein gutes Standing haben. Manchmal halten sie aber auch die eine oder andere Überraschung oder einen Geheimtipp parat. Doch wo und wie anfangen? Solange ich keine eigene Top 10 der besten Journalistenfilme beherberge, gibt es hier meine persönliche Top 10 der Top 10-Listen. Zum Stöbern, Entdecken und Aufregen.

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Kurz notiert: Mit Leutnant Werner auf Tauchstation – Das Boot (1981)

Vor Bochum war Das Boot: 1981 spielte Herbert Grönemeyer in Wolfgang Petersens maritimem Apocalypse Now den Kriegsberichterstatter Leutnant Werner. Als solcher geht er mit dem Unterseeboot U 96 auf Feindfahrt – und dabei folgender Frage auf den Grund: Wann ist ein Mann ein Mann?

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Tod und Leben von Dith Pran: The Killing Fields (1984)

Er wird im Blutnebel der Menschheitsverbrechen häufig übersehen – der Völkermord der Roten Khmer an an eigenen Brüdern und Schwestern. The Killing Fields hält die Erinnerung an das Schicksal von über zwei Millionen Kambodschanern in Pol Pots Demokratischem Kamputschea wach. Dabei ist der britische Film mehr als ein Mahnmal. Er ist das Dokument einer bemerkenswerten Freundschaft zweier Journalisten. Ein eindrucksvoller Film, der bis heute nichts von seiner Intensität verloren hat.

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Fake News zum Einschlafen: Special Correspondents (2016)

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Neues von der Lügenpresse: Frank Bonneville (Eric Bana) ist ein Rockstar unter den Radioreportern. Zumindest hält er sich für einen solchen. Dabei haben er und sein Sender schon bessere Tage erlebt. Plötzlich tut sich die Gelegenheit auf, das abgewrackte Image aufzupolieren. Frank soll, gemeinsam mit Tontechniker Ian Finch (Ricky Gervais), nach Ecuador aufbrechen – das lateinamerikanische Land steht vor einem Umsturz. Blöd nur, dass die Pressereise durch ein Missgeschick bereits am New Yorker Flughafen endet. Frank und Ian erstatten kurzerhand aus einer kleinen Etagenwohnung über einem spanischen Imbisslokal Bericht…

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Live aus Bagdad (2002): O‘ broadcaster, where are thou?

Live aus Bagdad Michael Keaton Helena Bonham Carter Journalist

Goood mooorning, Bagdad! Im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris brodelt es gewaltig. Eine Gruppe verwegener CNN-Reporter reist am Vorabend des zweiten Golfkriegs in den Irak, um genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Kein leichter Job. Live aus Bagdad pflügt in 108 Minuten durch die Gefühlswelt des Kriegsberichterstatters.

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