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So ticken Journalisten im Film.

Tag: Kriegsberichterstattung (Page 1 of 2)

journalistenfilme.de – der Podcast #18: Kriegsberichterstattung im Film – Mythos und Realität

Krieg und Medien gehören zusammen wie die Patrone im Lauf. Spätestens seit dem Krisenkino der späten 70er- und der 80er-Jahre ist die Kriegsberichterstattung ein häufig besetztes Thema in Filmen. Doch wie realistisch ist das Bild, das diese Filme von diesem Metier zeichnen? Dieser Frage gehen wir in einer neuen Folge von journalistenfilme.de – der Podcast nach. Innenansichten gibt es von einer echten Kriegsreporterin: Düzen Tekkal.

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Ein Leben für die Kriegsberichterstattung: Marie Colvin in A Private War (2018)

Die Augenklappe war ihr Erkennungszeichen. Ein Symbol ihrer Unerschrockenheit, die zu ihrer Legendenbildung beitrug: Die amerikanische Journalistin Marie Colvin berichtete von zahlreichen Kriegsschauplätzen auf der ganzen Welt. Scheinbar furchtlos. Dabei führte die Reporterin den wohl härtesten Kampf gegen sich selbst. Der Spielfilm A Private War erzählt ihre Geschichte.

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Full Metal Jacket (1987) und die Rolle der Medien im Vietnamkrieg

Full Metal Jacket – ein Kriegsreporterfilm? Protagonist Private Joker (Matthew Modine) arbeitet immerhin kurzzeitig für die US-amerikanische Militärzeitung Stars and Stripes. Jokers Profession ist primär ein erzählerischer Schachzug. Nebenbei ist Stanley Kubricks berühmt-berüchtigter Anti-Kriegsfilm bei der Kolportage einer vielfach überlieferten Legende behilflich: Die Legende von den heldenhaften US-Medien, die den Vietnamkrieg mit ihrer kritischen Berichterstattung entscheidend beeinflusst, ja letztlich sogar das Ende der Intervention herbeigeführt haben. Was dran ist an dieser Story? Ein Blick auf die Rolle der Medien im Vietnamkrieg.

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Die stumpfen Waffen einer Journalistin: Das Letzte, was er wollte (2020)

Schuster, bleib bei deinen Leisten. Olle Binsenweisheit und abgeschmackter Einstieg für eine Filmbesprechung. Im Falle von der Netflix-Produktion Das Letzte, was er wollte passt dieses alte Sprichwort voll ins Bild. Journalistin Elena McMahon vollzieht den Quereinstieg ins Waffengeschäft. Was der Beginn einer extremen Undercover-Recherche hätte sein können, entpuppt sich als Anfang vom Ende einer Journalistinnen-Figur, von der man dachte, sie mache es besser als andere.

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Under Fire (1983): Ein Kriegsreporter auf Abwegen

Nick Nolte als Kriegsfotograf in Under FIre

Ein Fotojournalist lässt die Objektivität seines Objektives hinter sich. Konfrontiert mit den Verbrechen des Somoza-Regimes schlägt sich Russell Price auf die Seite der sozialistischen Widerständler. Das ist nicht nur mit Blick aufs Berufsethos brisant. Price bricht mit der offiziellen Haltung seines Heimatlandes. Mit Under Fire kritisierte Regisseur Roger Spottiswoode die Nicaragua-Politik der US-Regierung.

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Zwischen Leichen und Langeweile: Kandahar Journals (2017)

Können die Bilder eines Kriegsfotografen die Realität des Krieges greifbar machen? 2006 reist der kanadische Fotojournalist Louie Palu  in die afghanische Provinz Kandahar, um den Kampf gegen die Taliban zu dokumentieren. In Kandahar Journals arbeitet der Reporter die seelischen Wunden auf, die er in fünf Jahren Fronteinsatz erlitten hat.

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Tod eines Fotoreporters: The Death of Kevin Carter (2004)

Die Dokumentation The Death of Kevin Carter gewährt Einblicke in das fragile Seelenleben eines Fotografen, der an seinem goldenen Schuss zerbricht. Kevin Carter ist der Urheber eines Fotos, das zum Sinnbild eines ausgemergelten Kontinents schlechthin gerät: Für „The vulture and the little girl“ („Der Geier und das kleine Mädchen“)  wird das Mitglied des berühmten Bang Bang Clubs 1994 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet. Wenige Wochen später ist Carter tot.

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Der Anti-Borat: Burn Country – Fremd im eigenen Land (2016)

Ein afghanischer Journalist, traumatisiert von den Kriegshandlungen in der Heimat, strandet in einem nordkalifornischen Kaff. In Sachen Integration fackelt er nicht lange: Sofort versucht er, ein vollwertiges Mitglied der Gemeinde zu werden – was sich in einem Amerika, das ganz und gar nicht dem aus Film und Fernsehen entsprechen will, etwas schwieriger gestaltet. Burn Country – Fremd im eigenen Land ist ein sanfter Kultur-Clash mit löblicher Message und etlichen Längen.

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Fall auf Knall: The Bang Bang Club (2010)

In den Gassen der Townships tobt der Mob. Schüsse peitschen durch die Luft. Auf den Straßen brennen Autos – und Menschen. Vier junge Berichterstatter sind mittendrin statt nur dabei: sie halten die südafrikanischen Exzesse mit ihren Kameras für die Weltöffentlichkeit fest. Das Quartett schreibt als The Bang Bang Club Fotogeschichte. Der gleichnamige Film zollt den knipsenden Teufelskerlen Respekt. Doch verglichen mit den großen Klassikern des Genres ist The Bang Bang Club die Platzpatrone unter den Kriegsreporterfilmen. Knallt ordentlich. Geht aber nicht unter die Haut.

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Journalistenfilme.de – der Podcast #3: Hunting Party

Simon Hunt ist abgebrannt: Der gefallene Krisenjournalist (gespielt von Richard Gere, siehe auch The Mothman Prophecies) möchte die Nachkriegswirren im ehemaligen Jugoslawien nutzen, um den Kriegsverbrecher „Fuchs“ dingfest zu machen. Tatsächlich kommen er und seine Kollegen Duck (Terrance Howard) und Benjamin (Jesse Eisenberg) sehr nahe an den Gesuchten heran. Doch sie müssen feststellen, dass die Weltöffentlichkeit hat kein ernsthaftes Interesse daran hat, den „Fuchs“ zu fangen. Ein Skandal, der sich so – oder besser: so ähnlich – zugetragen hat. Doch Hunting Party weiß mit seiner wahren Begebenheit nicht viel anzufangen. Warum das so ist, bespricht Patrick mit seinen Podgästen David und Tobi – in Folge 3 von journalistenfilme.de – der Podcast.

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