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so ticken Journalisten im Film

Schmierfink wider Willen? Freddy Lounds aus Roter Drache (2002)

Freddy Lounds Manhunter

Traumabewältigung auf journalistenfilme.de: Lange waren Journalisten im Film einfach da. Ein Rollentypus unter vielen, den ich gar nicht groß hinterfragte. Und dann kam Freddy Lounds. Der schmierige Reporter aus der Thomas Harris-Verfilmung Roter Drache spuckte meinem Berufswunsch ins Gesicht – und entfachte mein Interesse für die journalistische Darstellung im Film. Der Versuch eines Psychogramms.

Text: Patrick Torma. Bildmaterial: Universal/MGM.

Ohne Freddy Lounds kein journalistenfilme.de? Ich bin kein Freund deterministischer Kausalketten. Fakt ist jedoch: Freddy Lounds aus Roter Drache traf bei mir einen Nerv. Seit meiner ersten Begegnung mit dem Tattler-Reporter reagiere ich wie ein pawlow’scher Hund, wann immer Journalisten die Filmszenerie betreten. Meine Aufmerksamkeit erhöht sich schlagartig.

Es muss so um das Jahr 2004 gewesen sein: Das Abitur frisch in der Tasche, das Ziel, als Journalist Fuß zu fassen, fest vor Augen. Das erste Praktikum ist absolviert, der Einstieg in die Branche geschafft. Mein Vater und ich streifen durch die Regale unserer Stammvideothek. Schnell fällt unser Blick auf das fleischgewordene William Blake-Gemälde auf dem Cover von Roter Drache. Das Schweigen der Lämmer war Musik in unseren Ohren. Edward Norton gehört seit American History X und Fight Club zu den interessantesten Schauspielern seiner Generation. Da kann man mit dem Lecter-Sequel doch nichts falsch machen?

Hannibal the Cannibal: Roter Drache erzählt die Vorgeschichte von Das Schweigen der Lämmer - wie Dr. Lecter vom FBI-Agenten Will Graham überwältigt wurde.

Hannibal the Cannibal: Roter Drache erzählt die Vorgeschichte von Das Schweigen der Lämmer – wie Dr. Lecter vom FBI-Agenten Will Graham überwältigt wurde.

Wie Dr. Lecter einst in den Bau kam

Macht man auch nicht: Roter Drache erzählt die Vorgeschichte zu Das Schweigen der Lämmer. Der FBI-Profiler Graham (Edward Norton) arbeitet mit dem forensischen Psychiater Dr. Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) zusammen, um einen kannibalistisch veranlagten Serienmörder zu fassen. Während eines nächtlichen Besuchs in Lecters Haus wird Graham klar, dass sein Sparringspartner der Gesuchte sein könnte. Es kommt zu einem Kampf, bei dem es ihm gelingt, Lecter zu überwältigen. Der junge FBI-Mann wird dabei selbst schwer verwundet und überlebt die Konfrontation nur knapp.

Jahre später – Graham hat sich vom aktiven Dienst zurückgezogen – treibt ein neuer Serienkiller sein Unwesen. Zwei Familien hat der selbsternannte Rote Drache (Ralph Fiennes) bereits bestialisch ermordet, die Ermittler erwarten weitere Bluttaten. Grahams ehemaliger Kollege Jack Crawford (Harvey Keitel) bittet den Aussteiger um Unterstützung, mit dem Hintergedanken, die scharfsinnige Verbindung zwischen Graham und Lecter wieder aufleben zu lassen. Nach einigem Zögern lässt sich Graham auf ein perfides Spiel ein, bei dem er und seine Familie Gefahr laufen, zwischen die Fronten zweier Psychopathen zu geraten.

Freddy Lounds inst der "Starreporter" des fiktiven Tattlers. Seine Spezialität sind besonders blutrünstige Mordtaten. Die verkaufen sich so gut.

Freddy Lounds ist der „Starreporter“ des fiktiven Tattlers. Seine Spezialität sind besonders blutrünstige Mordtaten. Die verkaufen sich so gut.

Freddy Lounds bleibt haften

Roter Drache steht für das Psychothriller-Kino der 1990er und 2000er Jahre: Atmosphärisch, beklemmend, schonungslos – wobei es Rush Hour-Regisseur Brett Ratner nicht gelingt, an die ganz großen Klassiker dieser Ära wie Sieben oder eben Das Schweigen der Lämmer heranzureichen. Dafür vermag er dem Genre nicht viel Neues hinzuzufügen: Nach Blutmond (1986, die erste filmische Adaption von Harris‘ Roman Roter Drache, unter der Regie von Michael Mann), Das Schweigen der Lämmer (1991) und dem gerade ein Jahr zuvor erschienen Hannibal (2001) ist Roter Drache von 2002 der bereits vierte Beitrag aus dem Lecter-Universum. Die Figur leidet unter ersten Abnutzungserscheinungen, der Film folgt den gängigen Mustern des Genres und wartet mit einem generischen Finale auf, das erprobte Seher gerade so davon abhält, auf der Couch wegzudösen. Roter Drache macht vieles richtig, aber nichts überragend – nichts, was ewig in Erinnerung bleibt. Eigentlich.

Wäre da nicht Freddy Lounds (gespielt vom großartigen Philip Seymour Hoffman): Ein mehr als halbseidener Reporter im Dienste des fiktiven Revolverblattes Tattler, der Gefallen an grausigen Verbrechen findet – und nichts unversucht lässt, um seine Leser mit widerwärtigen Details aus der Welt der Massen- und Serienmörder zu „beglücken“. Lounds steht für all‘ das, was seriöse Journalisten, aufgeklärte Rezipienten und vor allem idealistische Nachwuchsreporter verachten: Für eine sensationsgeile, aufgeplusterte und ausgeschmückte Skandalberichterstattung, die jeglichen Anstand vermissen lässt – sowohl von der journalistischen als auch von der menschlichen Warte aus betrachtet.

Eitel, selbstdarstellerisch, wichtigtuerisch - das alles in Freddy Lounds. Seine Kolumne im Tattler nennt sich "Take it from Freddy".

Eitel, selbstdarstellerisch, wichtigtuerisch – das alles ist Freddy Lounds. Seine Kolumne im Tattler nennt sich „Take it from Freddy“.

Ein journalistischer Saulus

Freddy Lounds ist der Prototyp eines Schmierfinken. Optisch wie methodisch: Mit fettigen Haaren und schlecht rasiertem Gesicht lauert er seinen Gesprächspartnern auf, um ihnen pikante Einzelheiten zu entlocken. Da ihm sein Ruf vorauseilt – schließlich schreibt Lounds für den berühmt-berüchtigten Tattler, einem Blatt, mit dem man sich gemeinhin den „Arsch abwischt“ (Tattler ist ein sprechender Name und bedeutet im Englischen so viel wie Schwätzer) – hält sich die Auskunftsfreude ihm gegenüber in Grenzen. Anstatt es mit anständigem Journalismus zu versuchen, bedient er sich aus seinem Repertoire fragwürdiger Vorgehensweisen – angefangen vom paparazzo’esken Stalking bishin zur Urkundenfälschung und Amtsanmaßung. Um sich etwa Zugang zu Autopsie-Berichten zu verschaffen, mogelt sich Lounds mit einem falschen FBI-Ausweis ins Department.

Seine Crime-Kolumne „Take it from Freddy“ kommt einem publizistischen Amoklauf gleich: Zugunsten seiner Selbstinszenierung als allwissender Insider pfeift Freddy Lounds auf jegliche Diskretion. Indem er wichtige, ermittlungstaktische Informationen preisgibt, riskiert er nicht nur den Erfolg der Polizeiarbeit: Er zerrt Graham, der die Ermittlungen aufgrund seiner Nahtoderfahrung durch die Hand Lecters aus dem Hintergrund heraus führt, in die Öffentlichkeit und erregt so die Aufmerksamkeit des Roten Drachen Francis Dolarhyde. So, wie der Film die Figur vorstellt, lässt er keinen Zweifel daran aufkommen, dass es sich bei Freddy Lounds um einen durch und durch degenerierten Charakter und verantwortungslosen Journalisten handelt.

Journalisten sind nicht besonders beliebt - vor allem Freddy Lounds nicht. Jack Crawford (im Hintergrund) müht sich, Will Graham davon abzuhalten, ein paar Reporterschellen zu verteilen.

Journalisten sind nicht besonders beliebt – vor allem Freddy Lounds nicht. Jack Crawford (im Hintergrund) müht sich, Will Graham davon abzuhalten, ein paar Reporterschellen zu verteilen.

Eins, zwei, drei – Freddy kommt vorbei…

Eine völlige überzogene Darstellung eines Journalisten. Das will ich zumindest glauben, als ich bemerke, wie mich mein Vater von der Seite mustert. Ich meine, in seinem Blick zu erkennen, dass er soeben meinen Berufswunsch hinterfragt. Ob ich mir sicher bin, worauf ich mich einlasse? Bin ich. „Vadder, Journalist ist ein ehrenwerter Beruf! Ehrlich“, erkläre ich beschwichtigend. Freddy Lounds ist schließlich ein abschreckendes Negativbeispiel, das für seinen Frevel bestraft wird. Er wird nach einem von Graham lancierten Bericht, der den Killer aus der Reserve locken soll, von Francis Dolarhyde entführt und angezündet.

Für mein 20-jähriges Ich war der Fall damit erledigt. Nicht, dass die Missachtung journalistischer Leitlinien einen Feuertod rechtfertigt. Die Lound’schen Schundartikel hatten sich jedoch als Brandbeschleuniger erwiesen. Hätte er mal mehr Sorgfalt walten lassen. Heute erscheint mir Freddy Lounds Abgang als menschliche Fackel – pun intended – in einem etwas anderen Licht. Die Frage drängt sich auf: Inwieweit ist Lounds ein Opfer? Damit meine ich nicht das Opfer eines wahnsinnigen Killers. Diese Antwort liegt auf der Hand. Sondern das Opfer eines Systems?

Auf Tuchfühlung mit dem Leser.: Freddy Lounds gibt den Journalisten zum Anfassen. Unfreiwillig, versteht sich. Francis Dolarhyde packt zu.

Auf Tuchfühlung mit dem Leser: Freddy Lounds gibt den Journalisten zum Anfassen. Unfreiwillig, versteht sich. Francis Dolarhyde packt zu.

Freddy Lounds – das Opfer eines Systems?

Schauen wir uns die Ereignisse vor seiner Hinrichtung nochmal genauer an. Nachdem er bei dem Versuch, sich als FBI-Mitarbeiter auszugeben, erwischt wird, verdonnern ihn Graham und Crawford dazu, ihnen bei der Jagd behilflich zu sein. Graham diktiert ihm ein diffamierendes Profil des Verdächtigen in den Block: Der Gesuchte sei ein gestörter, mit Komplexen behafteter Mann mit homosexuellen Neigungen und inzestuösem Hintergrund. Dahinter steckt die Hoffnung, Dolarhyde könnte sich in seiner Wut über diesen Schmähbericht zu einem spontanen Ausbruch gegen das FBI und Graham persönlich hinreißen lassen. Während Graham ausholt und immer mehr schmutzigere Details auspackt, gluckert Freddy Lounds gehässig. Die (Fake-)Auskünfte scheinen ganz nach seinem Geschmack. Dass er „benutzt“ wird, dessen ist er sich bewusst. Es wird an dieser Stelle allerdings nicht ganz deutlich, wie viel Wahrheitsgehalt er Grahams Täterprofil beimisst. Klar ist nur: Lounds wittert eine gute Story.

Mit der Konsequenz, die der Artikel nach sich zieht, haben allerdings weder Graham noch Lounds gerechnet. Dolarhyde attackiert nicht die Quelle, sondern schnappt sich zunächst den Übermittler der Diffamierungen. Mit der Zeitung von heute wird der Fisch von morgen eingerollt, heißt es so schön. Für Dolarhyde, der jeden Artikel über sich und seine Taten feinsäuberlich archiviert, ist Papier aber geduldig. „Warum lügen Sie?“, will Dolarhyde wissen. „Graham hat es mir gesagt, Sie haben mich veranlasst zu lügen“, beteuert Lounds. Jetzt, wo er wie ein verzweifeltes Riesenbaby an einem Rollstuhl klebt, mag das oppurtunistisch klingen; zumal er die bewusste Entscheidung hätte treffen können, Grahams Verhöhnungen nicht weiterzuverbreiten (und damit für seinen Betrugsversuch einzustehen). Tatsache ist: Lounds sagt die Wahrheit.

Fieses Ende, selbst für einen der schmierigsten Reporter der Filmgeschichte: Freddy Lounds endet als menschliche Fackel.

Fieses Ende, selbst für einen der schmierigsten Reporter der Filmgeschichte: Freddy Lounds endet als menschliche Fackel.

Von der Fackel zum Fackelträger?

Seine Recherchemethoden mögen unethisch sein, seine Artikel selbstdarstellerisch, populistisch und verantwortungslos. Eines sind sie allerdings nicht: völlig aus der Luft gegriffen. Selbst das vom FBI lancierte Täterprofil fußt auf echten Erkenntnissen. Gut, der Inzestvorwurf zielt weiter unter die Gürtellinie als ein Dutzend zünftiger „Deine-Mutter-Beleidigungen“, trifft aber zu, weil Dolarhydes Verhältnis zur Familie tatsächlich ein gestörtes ist. Und wie soll man bloß einen Mörder nennen, der sich im letzten Verpuppungsstadium einer Metamorphose zu einem übermächtigen Phantasiewesen wähnt, wenn man das Wort Komplexe nicht in den Mund nehmen darf?

Wird Lounds damit zum Verfechter der Wahrheit? Von der menschlichen Fackel zum Fackelträger? Das sicher nicht: Dafür stehen andere Motive im Vordergrund. Ihm geht es primär darum, Fakten zu Sensationen aufzubauschen. Das treibt die Verkaufszahlen an. Gewalt und Kriminalität werden in den Nachrichten erwiesener Maßen besonders intensiv erlebt und konsumiert, schließlich handelt es sich hierbei um Abweichungen von der Norm. Und letztlich bestimmt die Aufmerksamkeitsökonomie das Angebot der Medien. Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten oder Mann beißt Hund – das sind uralte medientheoretische Bauernweisheiten, die wir alle kennen und noch immer ihre Gültigkeit besitzen. Lounds liefert das, was das Publikum lesen möchte.

Gewalt und Kriminalität werden in den Nachrichten erwiesener Maßen besonders intensiv erlebt und konsumiert, schließlich handelt es sich hierbei um Abweichungen von der Norm. Deshalb ist der Tattler so erfolgreich...

Gewalt und Kriminalität werden in den Nachrichten erwiesener Maßen besonders intensiv erlebt und konsumiert, schließlich handelt es sich hierbei um Abweichungen von der Norm. Deshalb ist der Tattler so erfolgreich…

Der Tattler: Schundblatt und Leitmedium

Bei aller Verachtung für Freddy Lounds und seinen Tattler, so genießen beide einen gewissen Stellenwert. Jeder weiß, dass es sich um Schund handelt, und doch wird er von jedem gelesen. Erinnert irgendwie frappierend an eine große, deutsche Boulevardzeitung mit den vier Buchstaben. Selbst eine Intelligenzbestie wie Hannibal Lecter lässt sich herab, um via Kontaktanzeige mit Francis Dolarhyde zu kommunizieren. Der Mann weiß, wie man Zielgruppen erreicht. Selbst aus einer sterilen Einzelzelle heraus. Der Tattler wird zu einem wichtigen Puzzlestück. Ohne Freddy Lounds keine Ergreifung des Roten Drachen. Im Rahmen der Handlung geht dieser Determinismus diesmal voll in Ordnung.

Ich bin weit davon entfernt, Freddy Lounds die Absolution zu erteilen. Er greift nicht ein, um den Ermittlungen zu einem Erfolg zu verhelfen. Im Gegenteil: Mit Geschichten über blutrünstige Verbrechen verdient er sein Geld. Aber in der Figur steckt mehr als nur die Antithese eines seriösen Journalisten. Durch die selbstverliebte, schmierige Fassade schimmert eine tragische Komponente durch. Betrachtet man die Mimik von Philip Seymour Hoffman näher, sieht man einen Mann, der seinen Dienst pflichtschuldig, ohne große Leidenschaft, verrichtet. Ein Journalist, der sich von seiner Arbeit entfremdet hat.

Bei aller Verachtung für die Arbeitsmethoden von Freddy Lounds: Eigentlich ist er doch eine ganz arme Wurst. ENicht nur, weil er wie ein Riesenbaby auf einen Stuhl fixiert und später angezündet wird...

Bei aller Verachtung für die Arbeitsmethoden von Freddy Lounds: Eigentlich ist er eine ganz arme Wurst. Nicht nur, weil er wie ein Riesenbaby auf einen Stuhl fixiert und später angezündet wird…

Mein Frieden mit Freddy

Zugegeben: Das ist ein Stück weit Interpretation, weil der Film sich über das Innenleben der Figur ausschweigt. Im Roman von Thomas Harris gibt es einen deutlichen Hinweis darauf, dass Lounds nicht immer der Aasgeier vom Dienst war. Demnach war er einst ein Journalist mit Ambitionen – einer, der von der ganz großen Politberichterstattung aus dem Weißen Haus träumte. Als sich nach zehn Jahren journalistischer Plackerei abzeichnet, dass er dieses Ziel nicht erreichen  und womöglich unterbezahlt in einer Sackgasse enden wird, wechselt er in den  Boulevardjournalismus. Dort wird er besser bezahlt – heißt es im Buch.

Wie gesagt: Von Absolution kann keine Rede sein. Aber ich habe meinen Frieden geschlossen. Mit etwas mehr als zehn Jahren Abstand ist mein Blick ein differenzierter. Und wenn ich ehrlich bin, dann hat Freddy Lounds kein Trauma ausgelöst. Sondern „nur“ die Erinnerung an ein solches getriggert. Einige Jahre zuvor gab es einen Vorfall in meinem unmittelbaren Umfeld, der mich die Mechanismen der Schicksalsberichterstattung hautnah erfahren lies. Belästigungen durch Journalisten. Interviews mit vermeintlichen Bekannten, die noch nie jemand zuvor gesehen hat. Falsche Hoffnungen über den Gesundheitszustand aus der Zeitung. Und schließlich eine Beerdigung unter falschem Namen, um ohne Presserummel Abschied nehmen zu können. Alles erlebt. Mein Vertrauen in den Berufsstand war erschüttert. Ich schwor mir: Wenn ich einmal journalistisch arbeiten sollte, würde ich keiner von „denen“ werden. Freddy Lounds hat mich an dieses Versprechen erinnert. Auch deshalb besitzen Journalistenfiguren wie er eine Daseinsberechtigung.

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3 Comments

  1. Spannender Bericht – danke fürs Teilen, auch der privaten Komponente.
    Ich habe ROTER DRACHE tatsächlich nie gesehen, weil ich ihn schon damals als extrem überflüssiges Remake und Geldschneiderei empfand – MANHUNTER war immer einer meiner Lieblingsfilme, den ich lange Zeit besser fand als DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER, und noch huete kann ich ihm eigentlich nur vorwerfen, einfach zu tief in Michael Manns Achtziger-Style gefangen zu sein, um noch wirklich sehenswert zu sein. Aber ich mochte Stephen Langs Freddy ebenfalls sehr.
    Kennst du den Lounds-Remix aus der Serie HANNIBAL? Was sagst du dazu?

    • Patrick

      Stephen Lang ist auch gut in der Rolle, hatte aber aus Gründen nicht den Impact auf mich wie PSH. Von der weiblichen Lounds habe ich tatsächlich erst im Rahmen der Recherchen erfahren – Hannibal hab ich als Serie keine Beachtung geschenkt. Nach Hannibal Rises war ich mit Lecter durch. Spiele nun aber mit dem Gedanken, Hannibal nachzuholen. Freddie Lounds scheint ja eine Sympathieträgerin zu sein. Interessiert mich, wie sie die Figur entwickelt haben. Vielleicht gibt es ja dann noch ein Lounds-Triple-Threat-Match von mir 😉

      • Ich fand wirklich spannend, was die Serie mit lounds gemacht hat. Die Serie ist aber auch so ganz sehenswert, wenn auch nicht unanstrengend

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