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So ticken Journalisten im Film.

Tag: Komödie

Naughty, naughty: Die Geschichte von Borat (2006)

TV-Journalist Borat, Kasachstans kontroversester „Export-Schlager“, feiert in diesen Tagen sein Comeback. In Borat: Anschluss-Moviefilm lässt der britische Komiker Sacha Baron Cohen seine Kunstfigur erneut auf die USA los. Wir blicken auf die Produktions- und Rezeptionsgeschichte seiner ersten Mockumentary Borat – Kulturelle Lernung von Amerika, um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen – und fragen uns: Wie viel Journalist steckt eigentlich in Borat?

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journalistenfilme.de – der Podcast #16: Bruce Allmächtig (2003)

Als Live-Reporter stets zu richtigen Zeit am richtigen Ort. Bruce Nolan (Jim Carrey) lebt dank Gottes Fügung den journalistischen Traum. Bald muss der Ehrgeizling jedoch feststellen: Spektakuläre Bilder von der Nachrichtenfront sind längst nicht alles. In einer neuen Episode von journalistenfilme.de – der Podcast sinnieren Michael und Patrick über christliche Comedy und journalistische Statements in Bruce Allmächtig.

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Barry Barron in Dead Men Don’t Die (1990)

Barry Barron (Elliott Gould) legt in Dead Men Don't Die eine eher ungesunde Gesichtsfarbe an den Tag.

Zoten mit Zombies: In Dead Men Don’t Die holt eine Putzdame und nebenberufliche Voodoo-Priesterin einen toten Nachrichtenmoderator zurück ins…nun ja…Leben. Elliott Gould, bekannt als windiger Vegas-Investor Reuben aus der Ocean’s Reihe, schlurft käsig geschminkt durch diese Horror-Klamotte.

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Biedermeier-Gonzo: Blast – Wo die Büffel röhren (1980)

Die 1960er- und 1970er-Jahre waren (nicht nur) in den Augen von Hunter S. Thompson „seltsame Jahrzehnte“, gleichzeitig fielen die produktivsten Schaffensphasen des Gonzo-Journalisten in eben jene Dekaden. Zwischen Race Riots, Vietnam und Watergate war der Lack des Amerikanischen Traums reichlich abgeblättert. Blast – Wo die Büffel röhren (OT: Where the Buffalo Roam) ist ein Streifzug durch die Thompson’schen Episoden und Ergüsse dieser desillusionierenden Ära.

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Journalistenfilme.de – der Podcast #12: Piratensender Powerplay

Coole Sounds, lockere Sprüche: Zwei Supernasen in Frauenkleidern senden im A-Team-Van gegen den Mief der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten an. Thomas Gottschalk verwebt in Piratensender Powerplay seinen biographischen Werdegang. David und Patrick hören über ihr Kofferradio rein. Ihre Gedanken zum Film gibt es in einer neuen Folge von journalistenfilme.de – der Podcast. Außerdem on air: Marcel von Radio Marabu im Interview zum Spirit in der Radiolandschaft der 1980er-Jahre.

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Egal ist Radio 88: Manta, Manta (1991)

Kommt ein Manta-Fahrer ins Radio. Er entert das Sendestudio, schlägt den Jockey nieder und grölt ins Mikro: „Was ist der Unterschied zwischen einem Radiomoderator und einem Arschloch – es gibt keinen!“ Ein Spitzen-Gag. Aber nicht nur das: Es ist der Sieg eines kleinen Mannes über die vierte Gewalt, die ihre staatliche Sendelizenz missbraucht, um die eigene Hörerschaft zu verunglimpfen. Der Lerneffekt – gleich null. Der Sende-Jockey von Radio 88 kommentiert die gepfefferte Hörerreaktion noch frech. Dass er den Medienverdruss an der Basis fördert, kapiert er nicht. Dabei haben auch Manta-Fahrer Gefühle. Heute bei journalistenfilme.de im Programm: eine Perle des deutschen Kinos. Garagentor auf für Manta, Manta

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Buschmesser und Krimsekt mit Sue Charlton: Crocodile Dundee (1986)

Sue Charlton staunt über Crocodile Dundees imposantes Messer.

Aus dem australischen Busch in die Gazetten dieser Welt: Einmal im Jahr karrt RTL vergessene „Granden“ und geltungssüchtige D- bis F-Promis nach Down Under, wo sie formschön vorgeführt werden. Was mancher unter dem Eindruck von elf Staffeln IBES verdrängt haben mag: Costa I. war nicht der erste Dschungelkönig. Das war Crocodile Dundee. Dessen Inthronisierung fand jedoch unter umgekehrten Vorzeichen statt. Anders als der Privatsender aus Köln gabelte die fiktive New Yorker Zeitung Newsday einen No-Name im Outback auf, um ihn anschließend der zivilisierten Welt als waschechten Hinterwäldler zu präsentieren. Doch die designierte Lachnummer entpuppte sich als einflussreicher Werbebotschafter für die australische Touristikbranche. Australien wurde zum Traum aller Auswanderer. Ein Kerl von einem Kerl, dem man gehörigen Respekt zollte. Zumindest die paar Jahre auf dem Schulhof. Weil er uns lehrte wie ein richtiges Messer aussieht. Danke, Sue Charlton.

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Fake News zum Einschlafen: Special Correspondents (2016)

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Neues von der Lügenpresse: Frank Bonneville (Eric Bana) ist ein Rockstar unter den Radioreportern. Zumindest hält er sich für einen solchen. Dabei haben er und sein Sender schon bessere Tage erlebt. Plötzlich tut sich die Gelegenheit auf, das abgewrackte Image aufzupolieren. Frank soll, gemeinsam mit Tontechniker Ian Finch (Ricky Gervais), nach Ecuador aufbrechen – das lateinamerikanische Land steht vor einem Umsturz. Blöd nur, dass die Pressereise durch ein Missgeschick bereits am New Yorker Flughafen endet. Frank und Ian erstatten kurzerhand aus einer kleinen Etagenwohnung über einem spanischen Imbisslokal Bericht…

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Führerkult unter Journalisten: Helmut Dietls Schtonk! (1992)

Hermann Willié Knobel Schtonk

Ob es nun Hitlers Frauen oder Hitlers Flugscheiben über Neuschwabenland sind, Hitlers Helfer oder Hitlers Hoden – jeder weiß: Hitler sells. Dem Stern wurde dieser Führerkult zum Verhängnis. Was als bedeutendster Scoop in die Geschichte des Magazins eingehen sollte, mutierte zum größten Medienskandal der Bundesrepublik: Die Veröffentlichung der Hitler-Tagebücher. Der Film Schtonk! spitzt die   grotesken Ereignisse auf wunderbar beängstigende Art und Weise zu. Dabei ging es Regisseur Helmut Dietl nicht allein darum, die Chronologie des Skandals zu veralbern. Schtonk! arbeitet auf, wozu die Bonner Republik nicht in der Lage war.

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