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So ticken Journalisten im Film.

Tag: Journalistin (Page 1 of 2)

Versagen der US-Presse: Janine Roth in Von Löwen und Lämmern (2007)

Die USA, wenige Jahre nach dem 11. September. Der Krieg gegen den Terror ist festgefahren. Wie konnte es so weit kommen? Robert Redford lässt in Von Löwen und Lämmern (OT: Lions for Lambs) die Hauptstadt-Reporterin Janine Roth auf diese Frage los. Die Antwort, die sich im Laufe eines Gesprächs mit einem ehrgeizigen Senator aufdrängt, wird sie nachhaltig verstören.

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Gefangen im eigenen Körper: Susannah Cahalan in Feuer im Kopf (2016)

Eine junge Frau erwacht in einem Krankenhausbett, an den Händen und Füßen fixiert. Sie weiß nicht, weshalb und wieso. Panik erfasst sie. Eine Horrorvorstellung. Für Susannah Cahalan wurde sie beängstigende Realität. Die Verfilmung Feuer im Kopf erzählt die Geschichte einer Journalistin, die ihr Leben aufgrund einer seltenen Hirnhautentzündung neu ordnen musste.

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Druckabfall im Oberstübchen: Airport 1980 – Die Concorde (1979)

Journalistin Maggie Whelan besteigt eine Concorde. Im Handgepäck führt sie sensible Dokumente mit sich, die ihren Liebhaber, Besitzer einer Rüstungsfirma, in Erklärungsnot bringen könnten. Also feuert der alles ab, was sein Arsenal hergibt, um das neueste Wunderwerk der Luftfahrt vom Himmel zu schießen. Airport 1980 – Die Concorde ist Werbe-Filmchen, unfreiwillige Komödie und Genre-Bodensatz in einem.

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Journalistenfilme.de – der Podcast #10: Sisters – Die Schwestern des Bösen (1973)

Der Morgen danach endet tödlich. Philip wird nach einem One-Night-Stand in Danielles Wohnung ermordet. In der Wohnung auf der anderen Straßenseite greift eine Lokaljournalistin zum Hörer. Nicht nur sie meldet Redebedarf an. Zwei Namensvetter sprechen in einer neuen Folge von journalistenfilme.de – Podcast über Brian De Palmas Sisters – Die Schwestern des Bösen.

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Ohne Worte #6: The Conflict’s End (1912) – Aufstieg der Sob Sisters

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Journalismus eine Männerdomäne – diesem ungleichen Geschlechterverhältnis setzte Hollywood schon früh eine ganze Reihe journalistischer Heldinnen entgegen. Ein frühes Beispiel ist The Conflict’s End von 1912. In dem Kurzfilm von Stummfilmer Stanner Taylor legt eine mutige Reporterin einem italienischen Fälscherring das Handwerk.

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Die stumpfen Waffen einer Journalistin: Das Letzte, was er wollte (2020)

Schuster, bleib bei deinen Leisten. Olle Binsenweisheit und abgeschmackter Einstieg für eine Filmbesprechung. Im Falle von der Netflix-Produktion Das Letzte, was er wollte passt dieses alte Sprichwort voll ins Bild. Journalistin Elena McMahon vollzieht den Quereinstieg ins Waffengeschäft. Was der Beginn einer extremen Undercover-Recherche hätte sein können, entpuppt sich als Anfang vom Ende einer Journalistinnen-Figur, von der man dachte, sie mache es besser als andere.

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Zwischen Politkrimi und Familiendrama: Nichts als die Wahrheit (2008)

Eine Mutter in Beugehaft. So was ziemt sich nicht. Erst recht nicht, wenn diese Mutter für journalistische Grundprinzipien wie die Wahrung des Informantenschutzes ins Felde zieht. Nichts als die Wahrheit – Im Fadenkreuz der Staatsmacht balanciert zwischen Politkrimi und Familiendrama – und gibt dabei eine gute Figur ab.

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Verdeckte Recherche mit Nellie Bly: 10 Days in a Madhouse (2015)

Nellie Bly war eine journalistische Pionierin. Nicht nur, weil sie erfolgreich als Reporterin arbeitete, in einer Zeit, in der Frauen vielerorts nicht mal uneingeschränkten Zugang zur Bildung besaßen. Mit ihren Enthüllungen über die unhaltbaren Zustände in einer New Yorker Nervenheilanstalt machte sie eine neue Form des investigativen Journalismus populär – die der verdeckten Recherche. 10 Days in a Madhouse erzählt ihre Geschichte.

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Sieben Tage bis zur Deadline: Rachel Keller in The Ring (2002)

Damals war die Welt noch analog. Kein viraler Videoclip, sondern ein abgenudeltes Tape sorgt in The Ring für Schrecken in der Jugendszene. Derjenige, der es abspielt und betrachtet, soll innerhalb von sieben Tagen das Zeitliche segnen. Als ihre Nichte Katie einem plötzlichen Herztod erliegt, geht die Journalistin Rachel Keller (Naomi Watts) diesem urbanen Mythos auf den Grund. Und das buchstäblich.

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Egal ist Radio 88: Manta, Manta (1991)

Kommt ein Manta-Fahrer ins Radio. Er entert das Sendestudio, schlägt den Jockey nieder und grölt ins Mikro: „Was ist der Unterschied zwischen einem Radiomoderator und einem Arschloch – es gibt keinen!“ Ein Spitzen-Gag. Aber nicht nur das: Es ist der Sieg eines kleinen Mannes über die vierte Gewalt, die ihre staatliche Sendelizenz missbraucht, um die eigene Hörerschaft zu verunglimpfen. Der Lerneffekt – gleich null. Der Sende-Jockey von Radio 88 kommentiert die gepfefferte Hörerreaktion noch frech. Dass er den Medienverdruss an der Basis fördert, kapiert er nicht. Dabei haben auch Manta-Fahrer Gefühle. Heute bei journalistenfilme.de im Programm: eine Perle des deutschen Kinos. Garagentor auf für Manta, Manta

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