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So ticken Journalisten im Film.

Tag: Journalistin (Page 1 of 2)

Alles für die Story: Die Sensationsjournalistin (1981) Megan Carter

„Was ist, wenn sich ein Mann als unschuldig erweist? Was schreibt die Zeitung dann?“ Auf diese Fragen von Mike Gallagher weiß Megan Carter keine Antworten. Die Journalistin hat den Spirituosenhändler als Verdächtigen in einem mutmaßlichen Mordfall geoutet. Zu Unrecht, wie sich herausstellt. Nicht nur das: Obendrein ist Carter von den Ermittlungsbehörden instrumentalisiert worden. Sydney Pollacks Die Sensationsreporterin (OT: Absence of Malice) ist ein Film über die Kehrseite des Enthüllungsjournalismus nach Watergate.

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Falscher Informantenschutz: Bitsy Bloom in Das Leben des David Gale (2003)

Bitsy Bloom erhält ein delikates Angebot: Sie darf den zum Tode verurteilten Menschenrechtsaktivisten David Gale interviewen. In drei Tagen schon soll der auf dem elektrischen Stuhl Platz nehmen. Zu Unrecht? Die Journalistin nimmt in Das Leben des David Gale die Ermittlungen auf. Sie wird, auch weil sie journalistische Prinzipien fehlinterpretiert, zur Marionette eines politisch motivierten Manipulators.

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Versagen der US-Presse: Janine Roth in Von Löwen und Lämmern (2007)

Die USA, wenige Jahre nach dem 11. September. Der Krieg gegen den Terror ist festgefahren. Wie konnte es so weit kommen? Robert Redford lässt in Von Löwen und Lämmern (OT: Lions for Lambs) die Hauptstadt-Reporterin Janine Roth auf diese Frage los. Die Antwort, die sich im Laufe eines Gesprächs mit einem ehrgeizigen Senator aufdrängt, wird sie nachhaltig verstören.

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Gefangen im eigenen Körper: Susannah Cahalan in Feuer im Kopf (2016)

Eine junge Frau erwacht in einem Krankenhausbett, an den Händen und Füßen fixiert. Sie weiß nicht, weshalb und wieso. Panik erfasst sie. Eine Horrorvorstellung. Für Susannah Cahalan wurde sie beängstigende Realität. Die Verfilmung Feuer im Kopf erzählt die Geschichte einer Journalistin, die ihr Leben aufgrund einer seltenen Hirnhautentzündung neu ordnen musste.

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Druckabfall im Oberstübchen: Airport 1980 – Die Concorde (1979)

Journalistin Maggie Whelan besteigt eine Concorde. Im Handgepäck führt sie sensible Dokumente mit sich, die ihren Liebhaber, Besitzer einer Rüstungsfirma, in Erklärungsnot bringen könnten. Also feuert der alles ab, was sein Arsenal hergibt, um das neueste Wunderwerk der Luftfahrt vom Himmel zu schießen. Airport 1980 – Die Concorde ist Werbe-Filmchen, unfreiwillige Komödie und Genre-Bodensatz in einem.

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Journalistenfilme.de – der Podcast #10: Sisters – Die Schwestern des Bösen (1973)

Der Morgen danach endet tödlich. Philip wird nach einem One-Night-Stand in Danielles Wohnung ermordet. In der Wohnung auf der anderen Straßenseite greift eine Lokaljournalistin zum Hörer. Nicht nur sie meldet Redebedarf an. Zwei Namensvetter sprechen in einer neuen Folge von journalistenfilme.de – Podcast über Brian De Palmas Sisters – Die Schwestern des Bösen.

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Ohne Worte #6: The Conflict’s End (1912) – Aufstieg der Sob Sisters

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Journalismus eine Männerdomäne – diesem ungleichen Geschlechterverhältnis setzte Hollywood schon früh eine ganze Reihe journalistischer Heldinnen entgegen. Ein frühes Beispiel ist The Conflict’s End von 1912. In dem Kurzfilm von Stummfilmer Stanner Taylor legt eine mutige Reporterin einem italienischen Fälscherring das Handwerk.

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Die stumpfen Waffen einer Journalistin: Das Letzte, was er wollte (2020)

Schuster, bleib bei deinen Leisten. Olle Binsenweisheit und abgeschmackter Einstieg für eine Filmbesprechung. Im Falle von der Netflix-Produktion Das Letzte, was er wollte passt dieses alte Sprichwort voll ins Bild. Journalistin Elena McMahon vollzieht den Quereinstieg ins Waffengeschäft. Was der Beginn einer extremen Undercover-Recherche hätte sein können, entpuppt sich als Anfang vom Ende einer Journalistinnen-Figur, von der man dachte, sie mache es besser als andere.

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Zwischen Politkrimi und Familiendrama: Nichts als die Wahrheit (2008)

Eine Mutter in Beugehaft. So was ziemt sich nicht. Erst recht nicht, wenn diese Mutter für journalistische Grundprinzipien wie die Wahrung des Informantenschutzes ins Felde zieht. Nichts als die Wahrheit – Im Fadenkreuz der Staatsmacht balanciert zwischen Politkrimi und Familiendrama – und gibt dabei eine gute Figur ab.

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Verdeckte Recherche mit Nellie Bly: 10 Days in a Madhouse (2015)

Nellie Bly war eine journalistische Pionierin. Nicht nur, weil sie erfolgreich als Reporterin arbeitete, in einer Zeit, in der Frauen vielerorts nicht mal uneingeschränkten Zugang zur Bildung besaßen. Mit ihren Enthüllungen über die unhaltbaren Zustände in einer New Yorker Nervenheilanstalt machte sie eine neue Form des investigativen Journalismus populär – die der verdeckten Recherche. 10 Days in a Madhouse erzählt ihre Geschichte.

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