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So ticken Journalisten im Film.

Tag: Medienskandal

Journalistenfilme.de – der Podcast – Kino-Edition #1: Der Fall Richard Jewell

Ein kleiner Einschub, als Überbrückung zur neuen, regulären Podcast-Episode. Oder aber ein Podcast-Happen als Einstiegsdroge. Wie immer auch Euer Konsum aussieht: Patrick war im Kino und möchte drüber reden. Doch keiner da, so auf die Schnelle. Also aus der Not eine Tugend machen. Zack. Neues Format aus der Taufe gehoben. Das kleine Geschwisterchen von journalistenfilme.de – der Podcast: Die Kino-Edition. Kurz (einigermaßen), knackig (*hüst*), auf den Punkt (wer’s glaubt … ): Eine erste Einschätzung bis demnächst die Langfassung erscheint. Heute: Clint Eastwoods Der Fall Richard Jewell.

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Sündenfall und Mahnmal: Gladbeck (ARD-Zweiteiler, 2018)

Es ist das folgenreichste Verbrechen der deutschen Nachkriegsgeschichte: das Geiseldrama von Gladbeck. Polizei und Behörden der „betroffenen“ Länder leisten sich nach dem beobachtungsfreien Abzug der Gangster eine Serie von Fehleinschätzungen und Versäumnissen, die derart beispiellos ist, dass die Einsatzkoordination anschließend völlig umgekrempelt wird. Vor allem steht Gladbeck synonym für den Sündenfall der bundesdeutschen Medien. Sie verzerrten diese 54 Stunden im August 1988 nicht nur zu einem absurden Spektakel, sondern griffen aktiv ins Geschehen ein – und beeinflussten so den tragischen Ausgang der Geiselnahme. Der TV-Zweiteiler Gladbeck dokumentiert, was nie hätte geschehen dürfen.

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Führerkult unter Journalisten: Helmut Dietls Schtonk! (1992)

Hermann Willié Knobel Schtonk

Ob es nun Hitlers Frauen oder Hitlers Flugscheiben über Neuschwabenland sind, Hitlers Helfer oder Hitlers Hoden – jeder weiß: Hitler sells. Dem Stern wurde dieser Führerkult zum Verhängnis. Was als bedeutendster Scoop in die Geschichte des Magazins eingehen sollte, mutierte zum größten Medienskandal der Bundesrepublik: Die Veröffentlichung der Hitler-Tagebücher. Der Film Schtonk! spitzt die   grotesken Ereignisse auf wunderbar beängstigende Art und Weise zu. Dabei ging es Regisseur Helmut Dietl nicht allein darum, die Chronologie des Skandals zu veralbern. Schtonk! arbeitet auf, wozu die Bonner Republik nicht in der Lage war.

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