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So ticken Journalisten im Film.

Tag: Ben Affleck

Journalistenfilme.de – der Podcast #8: State of Play (2009)

Dinosaurier gegen Blutsauger, Print gegen Online, alter gegen neuer Journalismus: Der Reporter-Krimi State of Play lässt mit Cal McAffrey (Russell Crowe) und Della Frye (Rachel McAdams) zwei journalistische Gegenentwürfe aufeinander los. Um ein ausgewachsenes Industriekomplott aufzulösen, müssen die beiden jedoch ihre Differenzen überbrücken. Thomas und Patrick üben sich als Mediatoren – in einer neuen Episode von journalistenfilme.de – der Podcast.

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Die stumpfen Waffen einer Journalistin: Das Letzte, was er wollte (2020)

Schuster, bleib bei deinen Leisten. Olle Binsenweisheit und abgeschmackter Einstieg für eine Filmbesprechung. Im Falle von der Netflix-Produktion Das Letzte, was er wollte passt dieses alte Sprichwort voll ins Bild. Journalistin Elena McMahon vollzieht den Quereinstieg ins Waffengeschäft. Was der Beginn einer extremen Undercover-Recherche hätte sein können, entpuppt sich als Anfang vom Ende einer Journalistinnen-Figur, von der man dachte, sie mache es besser als andere.

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Von der Print- in die Ehekrise: Gone Girl (2014)

Szenen einer Schein-Ehe: Für Außenstehende sind Nick und Amy Dunne ein Traumpaar. Der smarte Journalist und die fleischgewordene Kinderbuchheldin. Doch mit dem beruflichem Misserfolg und den Umzug in die Provinz blättert der Liebeslack ab. Aus Rache an ihrem inzwischen untreu gewordenen Märchenprinzen „peppt“ Amy die Beziehung wieder auf, indem sie ihr eigenes Verschwinden inszeniert. Öffentlichkeitswirksam, versteht sich. Als versierter Medienprofi weiß sie, worauf die Meute anspringt. Gone Girl – Das perfekte Verbrechen ist nicht nur Krimi, sondern auch ein Film über die Reflexe der Sensationsberichterstattung.

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Nur ein zahnloser Papiertiger: Der Daily Planet in Batman v Superman (2016)

Batman V Superman

Der Journalist als Superheld – wenn eine Figur dieses Motiv bedient, dann Superman höchstpersönlich. Auf den ersten, flüchtigen Blick mag Clark Kents Profession wie eine bloße Tarnidentität anmuten, wer jedoch tiefer in die Comic-Materie einsteigt, merkt schnell, dass Supermans Berufswahl keine willkürliche war. Jerry Siegel und Joe Shuster, die geistigen Väter des stählernen Helden, verfolgten selbst journalistische Ambitionen. Dementsprechend ließen sie ein gewisses Journalistenbild in ihre Geschichten einfließen. Wie sich dieses Bild im Laufe der Zeit gewandelt hat, diese Frage ist eine eigene Folge von journalistic relief wert. Bis dahin schauen wir auf das merkwürdige Geschäftsgebaren des Daily Planet in Zack Synders Batman v Superman.

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