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So ticken Journalisten im Film.

Tag: Lateinamerika

Vor Raoul Duke war Paul Kemp: The Rum Diary (2011)

Ein Prequel zu Fear and Loathing in Las Vegas? Nach Hunter S. Thompsons Tod im Jahre 2005 setzte sein Freund Johnny Depp alles daran, ein lange verschollenes Frühwerk des Gonzo-Journalisten zu verfilmen. In The Rum Diary sieht sich das Thompson-Alter Ego Paul Kemp, ein junger Journalist, mit den Irrungen und Wirrungen auf Puerto Rico konfrontiert. Als offizielles Außengebiet der USA ist die Karibik-Insel ein Brückenkopf des American Dream: Ein Konzept, mit dem Thompson zeitlebens auf dem Kriegsfuß stand.

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Die stumpfen Waffen einer Journalistin: Das Letzte, was er wollte (2020)

Schuster, bleib bei deinen Leisten. Olle Binsenweisheit und abgeschmackter Einstieg für eine Filmbesprechung. Im Falle von der Netflix-Produktion Das Letzte, was er wollte passt dieses alte Sprichwort voll ins Bild. Journalistin Elena McMahon vollzieht den Quereinstieg ins Waffengeschäft. Was der Beginn einer extremen Undercover-Recherche hätte sein können, entpuppt sich als Anfang vom Ende einer Journalistinnen-Figur, von der man dachte, sie mache es besser als andere.

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Zum Abschuss freigegeben: Gary Webb in Kill The Messenger (2014)

Treffen sich zwei Männer. Konspirativ, versteht sich. „Manche Geschichten sind zu wahr, um sie zu verbreiten“, unkt der Insider verschwörerisch. Dessen Gesprächspartner zeigt sich unbeeindruckt. Noch. Schon bald jedoch gerät das Leben von Gary Webb aus den Fugen. Kaum sind seine brisanten Recherchen veröffentlicht, wird er  in die Mangel genommen – von seinem eigenen Berufsstand. Sieht so eine von höchster Stelle gesteuerte Schmutzkampangne aus? Oder ist der Pulitzer-Preisträger sehenden Auges in sein publizistisches Verderben gerannt? So wie der Film Kill The Messenger die Ereignisse aufarbeitet erzählt, lässt er wenig Spielraum für Interpretationen.

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