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so ticken Journalisten im Film

Tag: Dustin Hoffman

Tod und Leben von Dith Pran: The Killing Fields (1984)

Er wird im Blutnebel der Menschheitsverbrechen häufig übersehen – der Völkermord der Roten Khmer an an eigenen Brüdern und Schwestern. The Killing Fields hält die Erinnerung an das Schicksal von über zwei Millionen Kambodschanern in Pol Pots Demokratischem Kamputschea wach. Dabei ist der britische Film mehr als ein Mahnmal. Er ist das Dokument einer bemerkenswerten Freundschaft zweier Journalisten. Ein eindrucksvoller Film, der bis heute nichts von seiner Intensität verloren hat.

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Holzhammer-Bingo mit Costa-Gavras und John Travolta: Mad City (1997)

Dustin Hofman und John Travolta in Mad City.

Amoklauf, Geiseldrama oder Selbstmordanschlag – wo liegt schon der Unterschied?  Was zumindest die mediale Berichterstattung betrifft, die Beißreflexe sind fast immer dieselben. Die Kernbotschaft von Mad City ist gar nicht mal so verkehrt. Doch Costa-Gavras Medienschelte von 1997 mag sich nicht so richtig entscheiden, ob sie Satire oder Melodram sein will. Fest steht: Der Altmeister hätte lieber auf den allzu exzessiven Gebrauch des Holzhammers verzichtet.

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Die Film-Fibel für Journalisten: Die Unbestechlichen (1976)

Die Unbestechlichen: Dustin Hoffman und Robert Redford bei der Recherche.

Wenn es einen Film gibt, den jeder angehende Journalist gesehen haben sollte, dann ist es „Die Unbestechlichen“. Nicht aufgrund der Tatsache, dass der Film die Geschichte zweier junger Journalisten erzählt, die den mächtigsten Mann der Welt (vermeintlich) zu Fall  brachten. Pressefreiheit, Informantenschutz, die Rolle der Medien als vierte Gewalt, die Grundvoraussetzung sauberer Recherche: Kaum ein Film lotet das Wesen des Journalismus derart dezidiert aus wie Alan J. Pakulas Meisterwerk. „Die Unbestechlichen“ ist ein hervorragendes Plädoyer für journalistische Integrität – und damit ein würdiger Start für journalistenfilme.de.

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