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So ticken Journalisten im Film.

Tag: Ein Jahr in der Hölle

Oft nominiert, selten prämiert: Journalistenfilme bei den Oscars

Sie war die Überraschung bei den Oscars 2016 – die Auszeichnung von Spotlight als Bester Film. Eine Branche überschlug sich vor Freude, hatte sie doch zuletzt wenig Grund zum Jubeln. Auch für das Genre an sich war der Gewinn des gewichtigsten Goldjungen eine Sternstunde mit Seltenheitswert. Journalistenfilme werden oft nominiert, jedoch kaum prämiert. Zumindest von Seiten der Academy. Zur bevorstehenden 89. Verleihung führen wir mal Buch.

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Tod und Leben von Dith Pran: The Killing Fields (1984)

Er wird im Blutnebel der Menschheitsverbrechen häufig übersehen – der Völkermord der Roten Khmer an an eigenen Brüdern und Schwestern. The Killing Fields hält die Erinnerung an das Schicksal von über zwei Millionen Kambodschanern in Pol Pots Demokratischem Kamputschea wach. Dabei ist der britische Film mehr als ein Mahnmal. Er ist das Dokument einer bemerkenswerten Freundschaft zweier Journalisten. Ein eindrucksvoller Film, der bis heute nichts von seiner Intensität verloren hat.

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Ein Jahr in der Hölle (1982): Krisenreporter mal anders

Ein Jahr in der Hölle Journalismus

Der Krisenreporter im Kino – das ist wie die Patrone im Lauf. Aus dem Fundus filmischer Archetypen nicht wegzudenken. Kein Wunder: Heutzutage gibt es kaum einen Antikriegsfilm, der das Spiel mit den Bildern nicht zumindest anschneidet. Den Grundstein legten die Reporterdramen der 1980er Jahre: Filme wie Under Fire, Salvador oder The Killing Fields rückten den Krisenberichterstatter in den Mittelpunkt und begründeten damit ein Subgenre. Auch Peter Weir leistete 1982 mit Ein Jahr in der Hölle Pionierarbeit. Dennoch wird der Film gerne unterschlagen.

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